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Schleifen

Hier findest Du hochwertige Schleifmittel wie Schleifscheiben, Schleifstreifen, Rutscherstreifen und andere Schleifmittel sowie Schleifmaschinen für Deine Fahrzeugprojekte

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WARUM IST SCHLEIFEN EIN UNVERZICHTBARER SCHRITT VOR DEM LACKIEREN?

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Öffnet die Oberfläche und sorgt somit für bessere Lackhaftung
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Sorgt für glattere Oberflächen und ein schönes Finish
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Spart Materialkosten, da die richtige Körnung die Oberfläche optimal für den Lack vorbereitet
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Erhöht die Qualität der neuen Lackierung, da Rost und alte Lackreste beseitigt werden

DEINE 5 TOP FRAGEN

KURZ & GUT

Welche Schleifmittel benötige ich für welchen Einsatzbereich?

Hier ein Überblick über gängige Schleifmittel und ihre Einsatzbereiche:

  • Aluminiumoxid: Sehr vielseitig, gut für Holz, Metall, Lack und Kunststoff. Häufig in Körnungen von grob bis sehr fein erhältlich.

  • Siliziumkarbid: Ideal für Lacke, Kunststoffe und sehr harte Materialien. Feinere Körnungen sind üblich.

  • Zirkonkorund: Geeignet für Metalle, besonders für harte Stähle und Edelmetalle. Bietet eine längere Lebensdauer.

  • Keramikkorn: Sehr langlebig, ideal für schwere Schleifarbeiten auf Metall.

  • Naturschleifmittel (z.B. Flint): Weicher und weniger aggressiv, geeignet für Holz.

Auswahl des richtigen Schleifmittels

  • Material: Wähle ein Schleifmittel, das zum Material deines Projekts passt (z.B. Aluminiumoxid für Metall).

  • Körnung: Für Grobschliff fängst du mit einer niedrigen Körnungsnummer an (z.B. P60) und arbeitest dich zu feineren Körnungen vor (z.B. P1200 für den Feinschliff).

  • Art des Projekts: Bei der Fahrzeugaufbereitung kommt es oft auf ein glattes Finish an. Hier sind feinere Körnungen und eventuell Nassschleifen angesagt.

  • Werkzeug: Hand- oder Maschinenschleifen? Für große Flächen bietet sich Maschinenschleifen an, für Ecken und Kanten eher Handschleifen.

  • Budget: Hochwertigere Schleifmittel wie Keramikkorn kosten mehr, halten aber auch länger.


Überlege immer vorher genau, welches Schleifmittel für Dein spezielles Projekt am besten geeignet ist, um Zeit und Material zu sparen.

Folgende Schritte solltest Du bei der Wahl des Schleifmittels und der praktischen Anwendung beachten:

Vorbereitung

  • Oberflächenkontrolle: Untersuche die Oberfläche auf Unregelmäßigkeiten wie Rost, alte Lackschichten oder Kratzer.

  • Reinigung: Vor dem Schleifen die Oberfläche von Fett, Schmutz und Staub befreien.

  • Schutz: Abkleben angrenzender Bereiche, um sie vor Schleifstaub und -spuren zu schützen.

Schleifmittel und Körnung auswählen

  • Materialabgestimmt: Wähle das Schleifmittel nach dem Material. Zum Beispiel Aluminiumoxid für Metall und Holz.

  • Körnung: Starte mit einer groben Körnung (z.B. P80) zum Entfernen von Lack oder Rost. Für den Feinschliff auf eine feinere Körnung (z.B. P400 oder höher) umsteigen.

Technik

  • Druck: Schleife mit gleichmäßigem Druck, um Rillen und Unebenheiten zu vermeiden.

  • Richtung: Schleife entlang der Maserung bei Holz oder in der Form des Materials bei Metall. Kreuzschliff vermeiden, da er Kratzer hinterlässt.

  • Flächenarbeit: Bei großen Flächen ein Schleifgerät verwenden. Für Ecken und Kanten ist Handschleifen besser geeignet.

  • Kontrolle: Nach jedem Schleifdurchgang die Oberfläche prüfen und eventuell zu einer feineren Körnung wechseln.

Nassschleifen

  • Anwendung: Vor allem bei der Endbearbeitung und bei hitzeempfindlichen Materialien sinnvoll.

  • Vorgehensweise: Das Schleifpapier in Wasser tauchen oder die Oberfläche befeuchten. Dadurch wird die Staubentwicklung minimiert und die Oberfläche wird glatter.

Nachbereitung

  • Säubern: Die geschliffene Oberfläche gründlich von Schleifstaub befreien, am besten mit Druckluft oder einem Tuch.

  • Prüfung: Ein letzter Check, ob die Oberfläche für die Lackierung oder Spachtelung bereit ist.



ALC-Tipps

  • Verwende Qualitätsschleifmittel, das länger hält und ein besseres Ergebnis erzielt.

  • Handschuhe und Atemschutz nicht vergessen, besonders wenn alte Lackschichten oder Rost entfernt werden.


Beherzige diese Praxisratschläge, und Du erhältst eine gleichmäßige, glatte Oberfläche, die optimal für nachfolgende Lackier- oder Spachtelarbeiten vorbereitet ist.

Trockenschleifpapier vs. Nassschleifpapier: Was ist sinnvoller? Hier stellen wir Dir beide mit ihren Vorteilen und Anwendungsbereichen in den Vergleich.

Trockenschleifpapier

Eigenschaften:

  • Widerstandsfähig gegen Abrieb

  • Häufig aus Aluminiumoxid oder Zirkonkorund gefertigt

  • Meist stärkere Rückenmaterialien, wie Papier oder Gewebe

Vorteile:

  • Schneller Materialabtrag: Ideal für die grobe Vorarbeit wie Rostentfernung oder das Entfernen alter Lacke.

  • Vielseitigkeit: Gut für eine breite Palette von Materialien, von Holz bis Metall.

  • Einfache Handhabung: Keine Vorbereitung nötig; einfach loslegen.

  • Geringe Kosten: Oft günstiger als Nassschleifpapier.

Anwendung:

  • Grobschliff und Materialabtrag

  • Trockene Arbeitsumgebungen

  • Hand- und Maschinenschleifen

Nassschleifpapier

Eigenschaften:

  • Meist aus Siliziumkarbid

  • Mit einer wasserfesten Rückseite, oft aus Latex

  • Feinere Körnungen verfügbar

Vorteile:

  • Feineres Finish: Erzielt eine sehr glatte Oberfläche, ideal für Endbearbeitungen.

  • Weniger Staub: Durch das Wasser entsteht weniger Schleifstaub, was besonders in geschlossenen Räumen vorteilhaft ist.

  • Geringere Hitze: Durch die Wasserzufuhr wird die Hitze reduziert, was bei hitzeempfindlichen Materialien wichtig ist.

  • Längere Lebensdauer: Das Wasser spült Abrieb und Staub weg, sodass das Schleifpapier länger scharf bleibt.

Anwendung:

  • Feinschliff vor Lackierarbeiten

  • Politur von Oberflächen

  • Arbeiten an hitzeempfindlichen Materialien wie Kunststoff


Wann solltest Du welches Schleifpapier verwenden?

  • Trockenschleifpapier: Wenn du viel Material entfernen musst oder auf einer trockenen, staubigen Baustelle arbeitest.

  • Nassschleifpapier: Für den Feinschliff vor Lackierungen oder bei der Arbeit mit hitzeempfindlichen oder weichen Materialien.


Im Bereich der Autolackierung kann Nassschleifen oft die bessere Wahl sein, vor allem für den Feinschliff und die Endbearbeitung, um die bestmögliche Oberfläche für die Lackierung zu erhalten.

Ob mit der Hand oder mit der Maschine - befinde Schleifpraktiken haben ihre Vor- und Nachteile.


Schleifen mit einer Schleifmaschine

Vorteile:

  • Zeiteffizienz: Schnellerer Materialabtrag und somit Zeiteinsparung, vor allem bei großen Flächen.

  • Gleichmäßigkeit: Maschinen erzielen oft ein gleichmäßigeres Finish, was in der professionellen Fahrzeugaufbereitung und Lackierung entscheidend sein kann.

  • Weniger Kraftaufwand: Gerade bei umfangreichen Projekten kann eine Maschine die körperliche Belastung reduzieren.

  • Vielseitigkeit: Verschiedene Aufsätze und Einstellungsmöglichkeiten erlauben eine breite Palette von Anwendungen, von Grob- bis Feinschliff.

Nachteile:

  • Kosten: Schleifmaschinen und ihre Aufsätze sind eine Investition.

  • Handhabung: Benötigt etwas Einarbeitungszeit und Fachwissen.

  • Nicht für alle Bereiche geeignet: Für komplizierte Winkel oder kleinere Flächen ist oft Handarbeit nötig.


Handschleifen

Vorteile:

  • Kontrolle: Man hat ein besseres Gefühl für den Druck und die bearbeitete Oberfläche.

  • Flexibilität: Ideal für Ecken, Kanten und komplizierte Oberflächen, die Maschinen nicht erreichen können.

  • Geringe Anfangskosten: Schleifpapier und -blöcke sind vergleichsweise günstig.

  • Einfache Handhabung: Weniger Einarbeitungszeit als bei Maschinen.

Nachteile:

  • Zeitaufwand: Handschleifen ist in der Regel zeitaufwendiger, besonders bei großen Flächen.

  • Kraftaufwand: Kann bei größeren Projekten ermüdend sein und erfordert mehr manuelle Arbeit.

  • Unebenheiten: Das Risiko von ungleichmäßigem Schliff ist größer, vor allem für Ungeübte.


Wir empfehlen für:

  • Autowerkstätten und Fahrzeugbauer: Eine Kombination aus Maschinen- und Handschleifen. Maschinen für große Flächen und Serienarbeiten, Handschleifen für Detailarbeiten und komplizierte Stellen.

  • Lackierer: Auch hier die Kombination. Maschinenschleifen für die Grundlagen, gefolgt von feinem Handschleifen oder Nassschleifen für das Finish.

  • Heimwerker: Für kleinere Projekte oder gelegentliche Arbeiten kann Handschleifen ausreichend sein. Bei regelmäßigen oder größeren Projekten wäre die Anschaffung einer einfachen Schleifmaschine sinnvoll.


So deckst Du alle Bedürfnisse ab und erzielst in jedem Fall professionelle Ergebnisse.

Hier ist ein Überblick über die gängigen Typen von Schleifmaschinen und ihre Anwendungsgebiete:

Bandschleifer

  • Anwendung: Schneller Materialabtrag, ideal für große Flächen.

  • Gut für: Holz, Metall, Kunststoff, manchmal auch für die Karosseriearbeit.

Exzenterschleifer

  • Anwendung: Für Fein- und Grobschliff. Erzeugt ein sehr gleichmäßiges Finish.

  • Gut für: Holzarbeiten, Lackzwischenschliff, aber auch für Karosserieteile geeignet.

Schwingschleifer

  • Anwendung: Eher für den Feinschliff und für flache Oberflächen.

  • Gut für: Holz, Furnier, teilweise auch Lackoberflächen.

Deltaschleifer

  • Anwendung: Für Ecken, Kanten und schwer zugängliche Stellen.

  • Gut für: Holz, Metall, Kunststoff und auch für Autolack bei kleineren Ausbesserungsarbeiten.

Winkelschleifer

  • Anwendung: Sehr schneller Materialabtrag, eignet sich für eine Reihe von Schleifscheiben und -aufsätzen.

  • Gut für: Metall, Stein, Beton; eher nicht für feine Lackierarbeiten.

Multischleifer

  • Anwendung: Kombiniert Funktionen von Exzenter-, Delta- und Schwingschleifern.

  • Gut für: Vielseitige Anwendungen, jedoch eher für kleinere Projekte oder Detailarbeiten.

Schleifbock

  • Anwendung: Stationär, für Werkzeuge und Metallteile.

  • Gut für: Schärfen von Werkzeugen, Entgraten von Metall.

Poliermaschinen

  • Anwendung: Für das Polieren von Oberflächen, insbesondere Lacken.

  • Gut für: Autolack, Metall, auch für Naturstein.


Wir empfehlen für:

  • Autowerkstätten und Fahrzeugbauer: Exzenterschleifer für den Grob- und Feinschliff an Karosserieteilen. Winkelschleifer für Metallarbeiten.

  • Lackierer: Exzenterschleifer für den Grobschliff, gefolgt von einem Deltaschleifer oder Handschleifen für Details und Ecken.

  • Heimwerker: Ein Multischleifer könnte hier am vielseitigsten sein, vor allem wenn man verschiedene Materialien und Projekte bearbeitet.

Damit solltest Du einen guten Überblick haben, welche Maschinen für welche Anwendungen geeignet sind.

SCHLEIFEN, SCHLEIFEN, SCHLEIFEN -

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FRUSTRIEREND ODER UNSCHLAGBAR?

Ein unbeliebter Arbeitsschritt mit ganz großer Wirkung

Mit der Hand zu schleifen ist oft nervig und mit der Maschine zu kompliziert? Wir wissen aus eigener Erfahrung, dass das Schleifen nicht zu den beliebtesten Arbeiten bei der Lackiervorbereitung gehört. Es ist laut, staubig und anstrengend. Oder? Dennoch ist es für das Endergebnis fataler, diesen Arbeitsschritt auszulassen.


Wenn Du Dir also zeitraubende Nacharbeiten und frustrierende Ergebnisse ersparen willst, lohnt es sich, Dich mit dem Schleifen zu befassen. Dabei gilt es, nur einige Punkte und Anwendungstipps zu beachten und dann ran ans Werk. Welches Schleifmittel (Zirkonkorund, Siliziumkarbid, Keramikkorn etc.) mit welcher Körnung (fein bis grob) benutzt Du? Von der Hand oder mit der Maschine, Exzenterschleifer oder Schleifblock, Trock-oder Nassschleifpapier.


Keine Sorge! In unseren 5 TOP Fragen weiter oben beantworten wir Dir all diese Fragen. Und denk immer daran: 80% eines top Finish bestehen aus den Vorarbeiten!

SCHLEIFMASCHINEN

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FÜR ALLES DEN MULTISCHLEIFER -

oder willst Du es wirklich wissen?

In eine Schleifmaschine zu investieren macht vor allem dann Sinn, wenn Du Dich mit Fahrzeuglackierungen befasst oder häufiger größere Flächen bearbeitest. Bei der Wahl der richtigen Maschine solltest Du nicht zimperlich sein und Dich vor allem gut beraten lassen!


Wir raten Dir vor allem zu Qualität und den passenden Schleifer für Deine Projekte - und nicht dem erstbesten Super-Schnäppchen-Multischleifer. Günstige Modelle sind oft extrem laut, ergonomisch unvorteilhaft geformt und vibrieren sehr stark. Das heißt für Dich auf lange Sicht: extreme Belastung für Dein Gehör und schnellere Ermüdung der Arme. Die Schleifarbeit wird somit schwer und ungenau. Also spare hier nicht am falschen Ende!


Um beim Schleifvorgang überall Schleifstaub zu verhindern, benutze beim Schleifen immer eine Absaugvorrichtung am Schleifgerät.


ALC-Warnung: trage wirklich immer eine Atemschutzmaske mit Kohleaktivfilter, damit sich der feine gefährliche Schleifstaub nicht in Deinen Lungen festsetzt.